Derzeit breitet sich der Eichenprozessionsspinner wieder stark aus. Für unsere Hunde kann bereits ein kurzer Kontakt mit den feinen Brennhaaren sehr gefährlich werden.
Die unscheinbaren Raupen sitzen häufig an Eichen in Parks, Wäldern, an Spazierwegen oder Feldrändern. Ihre Brennhaare enthalten ein stark reizendes Gift, das schwere Entzündungen und allergische Reaktionen auslösen kann – selbst alte Nester bleiben noch lange gefährlich.
Viele Hunde kommen beim Schnüffeln unbemerkt mit den Haaren in Kontakt. Erste Symptome treten oft innerhalb weniger Minuten auf: plötzlich starkes Speicheln, geschwollene Zunge, heftiges Lecken am Maul, Atemprobleme, Unruhe oder Panik, Erbrechen, starke Schmerzen und Zittern.
In schweren Fällen kann es sogar zu Gewebeschädigungen kommen.
Das Maul des Hundes sollte nach Kontakt mit dem Eichenprozessionsspinner nur vorsichtig ausgespült werden. Der Hund sollte jedoch nicht selbstständig trinken, da sich die Brennhaare dadurch weiter im Maul- und Rachenbereich verteilen können. Dies kann die Reizung und Schwellung zusätzlich verstärken.
Bitte unterschätzt diese Gefahr nicht und lasst eure Fellnase umgehend tierärztlich versorgen. Gerade in den kommenden Wochen ist besondere Vorsicht bei Spaziergängen wichtig.
Meidet bekannte Befallsgebiete möglichst großzügig und achtet auf Warnhinweise in Parks und Wäldern.
Bleibt aufmerksam und genießt dennoch die gemeinsame Zeit in der Natur – sicher, aber gut vorbereitet!
Eure Diana